eXoll – die Lösung für komplexe Gefahrenstoffverordnungen

Auf der sicheren Seite: Mit eXoll bieten wir eine praxisnahe Lösung, damit Sie die Gefahrenstoffverordnung nach §14(3) vollständig erfüllen.

Für wen eignet sich eXoll?

Unternehmen, die mit Gefahrstoffen arbeiten, haben ihren Beschäftigten gegenüber besondere Pflichten hinsichtlich des Arbeitsschutzes, die durch die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV §14 Abs. 3) geregelt werden. Danach hat der Arbeitgeber ein aktualisiertes Mitarbeiterverzeichnis zu führen, welches die Tätigkeiten mit krebserzeugenden und keimzellmutagenen Gefahrstoffen der Kategorien 1A und 1B (Expositionen) protokolliert. Nachfolgend einige Beispiele für derartige Gefahrstoffe:

  • Dieselmotoremissionen
  • Asbest
  • Benzo[a]pyren
  • Kohlenwasserstoffe
  • Kaliumdichromat
  • Chromtrioxid
  • Cobalt-Nickel-Dioxid
  • Und mehr

Bei nicht Einhaltung der Gefahrenstoffverordnung kann es zu erheblichen Strafen kommen. Daneben ist eine lückenlose Protokollierung für Unternehmen im Streitfall zu einer Berufserkrankung entscheidend.

Die praxisnahe Softwarelösung eXoll unterstützt Sie dabei, alle Pflichten im Zusammenhang mit der Gefahrenstoffverordnung §14 Abs. 3 einzuhalten.

Expositionscontrolling
mit eXoll

Das kann eXoll

Die Softwarelösung wurde im Auftrag eines großen deutschen Chemiepark-Betreibers konzipiert und entwickelt und wird unter dem Namen „eXoll“ als eigenständige Software zur Verfügung gestellt. Sie ist bereits lange Zeit erprobt und erfolgsversprechend im Einsatz. Die Software dient der Umsetzung der Pflichten des Arbeitsschutzes, die durch die Gefahrstoffverordnung §14(3) geregelt werden. eXoll ermöglicht es, ein allumfassendes Mitarbeiterverzeichnis zu führen, in dem sämtliche Expositionsdaten der Mitarbeiter dokumentiert werden. So ist eine vollständige Expositionshistorie abrufbar. Durch eine flexible Datenhaltung sowie rechte- und rollenbasierte Zugänge, haben Betriebsleiter, Betriebsärzte, Betriebsräte und natürlich der Mitarbeiter selbst, jederzeit Zugriff und Einsicht in die Expositionsdaten. Die Auskunftspflicht bei BK-Fall-Recherchen kann so ebenfalls innerhalb von Sekunden und per Knopfdruck erfüllt werden. 

eXoll im Detail

Die Umsetzung der AG-Verpflichtung, gemäß der Technischen Regel der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (TRGS 410), erfordert komplexe Maßnahmen, die mit einer intuitiv bedienbaren Anwendung unterstützt werden sollten. Zur Bewältigung der Anforderungen aus der TRGS sind u. a. folgenden Punkte zu beachten:

1. Permanenter, automatischer Abgleich der Organisations- und Personalstammdaten aus dem HR-System (z. B. SAP R/3 HR)

Zunehmende Fluktuation und regelmäßige Re-Strukturierungen gehören für viele Unternehmen zum „guten Ton“. Um die Daten stets aktuell zu halten, erfolgt die automatische Synchronisierung aus dem Personalinformationssystem.

2. Lückenlose Protokollierung der Gefahrstoffart und der Umfang der Exposition

Ein System ergibt erst dann einen Sinn, wenn es für das Unternehmen und den Beschäftigten auch bei der Recherche von Berufserkrankungsverdachtsfällen (BK-Fälle) eine optimale Unterstützung leisten kann. Um dies zu gewährleisten empfehlen wir Ihnen, den vollständigen Import der Belegschaft ins System. Ein „leeres“ Protokoll ist immer besser als gar kein Nachweis.

3. Archivierung, beginnend ab dem Austritt des Beschäftigten

Die AG-Pflicht besteht nicht nur in der Protokollierung und Archivierung der Expositionsdaten während des Dienstverhältnisses. Diese Pflicht besteht auch nach Austritt des Beschäftigten für einen Zeitraum von 40 Jahren. Durch eine Schnittstelle zum kostenfreien Archiv der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erfüllen Sie diese Anforderung. Darüber kann zeitgleich der DGUV-Service zur Weiterleitung der Daten nach ODIN in Anspruch genommen werden.

4. Automatischer Übertrag der Messdaten

Jedes Unternehmen, welches mit Gefahrstoffen arbeitet, ist verpflichtet, im Rahmen der Gefährdungsbeurteilungen ggf. auch regelmäßige Gefahrstoff-Messungen und Schätzungen im Unternehmen durchzuführen sowie Gefahrstofflisten zu führen und Grenzwerte zu überwachen. Auch hier verstehen wir einen automatischen Datenübertrag als unerlässlich.

5. Administration auf Arbeitsbereichsebene

Um den administrativen Betrieb des Systems zu vereinfachen, sollten die Betrachtungen auf Basis von Arbeitsbereichen getroffen werden. Es ist davon auszugehen, dass jeder Beschäftigte eines definierten Arbeitsbereiches denselben Außeneinflüssen (Expositionen) ausgesetzt ist. Hierdurch wird eine manuelle Datenpflege auf Personalstammsatzebene verhindert und gewährleistet eine effektive System-Administration.

6. Rollen- und Rechtebasierte Oberfläche, zur Sicherstellung des Datenschutzes.

Für eine Datenschutz-konforme Abbildung der Gefahrstoffverordnung sehen wir für den Zugriff folgende Standard-Rollen vor:

  • Administrator
  • Betriebsleiter
  • Arbeitnehmervertreter
  • Mitarbeiter
  • Betriebsarzt
  • Personalabteilung

Über das Rechte-/Rollenkonzept wird sichergestellt, dass jeder nur die Daten sieht bzw. bearbeiten kann, die er sehen oder bearbeiten darf nach dem Grundsatz “so viel wie nötig, so wenig wie möglich.”

eXoll auf einen Blick

  • Erste vollumfängliche Lösung zur Umsetzung der Gefahrstoffverordnung §14(3)
  • Permanenter Abgleich zu gesetzlichen Vorschriften und Umsetzung der europäischen Richtlinie 98/24/EG
  • Erprobtes Einführungskonzept
  • Vorbereitet für die langfristige Archivierung der Verzeichnisse über 40 Jahre
  • Datenübergabe an ODIN möglich über eine Exportfunktion zur Zentralen Expositionsdatenbank der DGUV
  • Schulung, Support und Wartung vom Branchen-Experten
  • Verwendung als Inhouse-Lösung und Cloud-Lösung möglich
  • Flexible und konfigurierbare Import-Schnittstelle zu externen Systemen (z.B. SAP HR und Messdatenverwaltung)
  • Mandantenfähige Webanwendung (getrennte Datenhaltung und Anpassbarkeit des Layouts)
  • Single-Sign-On (SSO) bzw. Anbindung an Active Directory
  • Zugriffsbeschränkungen über ein Rechte- und Rollenkonzept (flexibel erweiterbar)
  • Datenverschlüsselung auf DB-Ebene
  • Langzeitarchivierung
  • Auswertungssichten und Excel-Export für verschiedene Rollen
  • Teilautomatisierte Prozesse zur Unterstützung der User
  • Exportfunktion zur Datenübertragung an die Zentrale Expositionsdatenbank der DGUV (ZED) mit der Möglichkeit zur Nutzung von ODIN

Ihre Vorteile mit EITCO

Vor Ort Beratung

Vor Ort BeratungUm individuelle Software entwickeln zu können, arbeiten unsere Projektleiter bei Ihnen vor Ort. So entsteht eine gemeinschaftliche Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren und in der wir die Geschäftsprozesse und Anforderungen kennenlernen.

Langfristige Zusammenarbeit

Langfristige ZusammenarbeitPersönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner begleitet Sie in allen Phasen der Softwareentwicklung: Beratung, Konzeption, Realisierung, Einführung und Support. Damit bieten wir Ihnen den vollumfänglichen Service in der Softwareentwicklung, -einführung und -betreuung.

Application Management

Application ManagementNeue Funktionen oder Schnittstellen zu anderen Systemen: Mit dem Application Management gehen wir den Weg der Digitalisierung gemeinsam weiter und entwickeln Lösungen für Ihre Anforderungen.

Skalierbare Workflows

Skalierbare WorkflowsIn den Konzepten wie für DB Schenker und DASA entwickelten wir schon Workflows für mehr als 6.500 User und haben ein DMS für mehrere Millionen Dokumente eingeführt. Wir bieten unternehmensweite Lösungen.

Vorbereitung und Schulung der Mitarbeiter

Vorbereitung und Schulung der MitarbeiterUnsere Projektleiterinnen und Projektleiter betreuen Sie vor Ort und schulen Ihre Mitarbeiter. Eingeführte Systeme lassen sich dadurch fließend in Ihren Arbeitsalltag integrieren. Ergebnis: Kaum nachgelagerter Zeitaufwand.

Wettbewerbsfähigkeit

WettbewerbsfähigkeitReduzierte Durchlaufzeiten, höhere Produktivität und sinkende Kosten: Durch die individualisierten Komplettlösungen verschaffen Sie sich Vorteile gegenüber Ihrer Konkurrenz.
Iris von Hausen

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Iris von Hausen

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